ibz - KULTURDIALOG
natur.dialog
Ausstellungseröffnung
natur.dialog
Ulrike Heid und Marcel Vangermain
Fotografie und Malerei
Ulrike Heid und Marcel Vangermain widmen sich in dieser Ausstellung dem Dialog Fotografie und Malerei. Vangermains Schmetterlinge und Heids Pflanzen, Fassaden und Landschaften treten ebenfalls in einen Austausch und verwandeln die Räume im ibz in ein wundersames Biotop.
Ausstellungsdauer bis 7. Juni
Öffnungszeiten: nach vorheriger Absprache unter 0721 89333710
Sonntagscafé: Fairer Handel – was geht mich das an?
Seit 1983 gibt es einen Weltladen in Karlsruhe, seit Juli 2025 in zentraler Lage in der Lammstraße zwischen ECE-Center und Karstadt. Im Weltladen findet man nicht nur Kaffee, Tee, Honig, Schokolade und weitere Lebensmittel sondern auch viele Haushaltsartikel, Kunsthandwerk und immer mehr Kleidung. Das Besondere: Alle Produkte stammen aus Fairem Handel, und viele sind nachhaltig erzeugt („bio und fair“). Das bedeutet, dass die Kaffeeanbauer, die Teepflückerinnen, die Kunsthandwerker und Näherinnen nicht nur einen höheren Lohn bekommen, sondern auch auf Umweltstandards geachtet wird und gemeinschaftliche Sozial- und Bildungseinrichtungen gefördert werden. Der Weltladen wird von einem bereits 1973 gegründeten Verein getragen, der heute Aktion Eine Welt e.V. heißt. Neben dem Betrieb des Weltladens ist die Bildungsarbeit ein zentrales Anliegen des Vereins. Eine hauptamtliche Bildungsreferentin informiert Schulklassen und Gruppen über die Herkunft der Schokolade, Kinderrechte, die UN-Nachhaltigkeitsziele u.v.m. Eine Leihbibliothek im Weltladen ergänzt das thematische Angebot. Mit einem wirksamen
Lieferkettengesetz könnten viele Anliegen des Fairen Handels erfüllt und die Welt ein wenig gerechter werden. Der Verein beteiligt sich deshalb auch an solchen Lobby-Initiativen.
Referenten: Klaus Kern und Gerlinde Bauer, beide langjährige Mitglieder des Vorstands der gemeinnützigen Aktion Eine Welt e.V.
Einlass 10:30 Uhr
40 Jahre her, aber nicht vorbei – Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986
Die Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 ist bis heute der schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie.
Die Anti-Atom-Initiative Karlsruhe lädt dazu ein, die Geschichte und die gegenwärtigen Folgen der radioaktiven Verseuchung infolge des atomaren Super-GAUs – nicht nur für die Ukraine – in Wort und Bild nachzuvollziehen – mit anschließender Diskussion.
Referent: Harry Block
