ibz - KULTURDIALOG
Demokratie unter Druck? – Europas Antworten – Im Gespräch zum Europatag mit Prof. Dr. René Repasi MdEP
„Demokratie unter Druck – Europas Antworten“ im Gespräch zum Europatag mit Prof. Dr. René Repasi, Vorsitzender der SPD im Europäischen Parlament
Moderation: Michael Kromer (Vorsitzender Europaunion Kreisverband Karlsruhe-Stadt und Land e.V. )
Wie funktioniert Demokratie im Europäischen Parlament – und warum entstehen Entscheidungen oft durch wechselnde Mehrheiten und intensive Verhandlungen? Welche Rolle spielt Europa beim Schutz von Völkerrecht und Demokratie weltweit? Und wie reagieren EU und Mitgliedstaaten auf aktuelle Herausforderungen wie den Krieg in der Ukraine, Fragen der Sicherheitspolitik und den wachsenden Euroskeptizismus?
Im Gespräch mit Prof. Dr. René Repasi, Vorsitzender der SPD im Europäischen Parlament
und Impulsen aus der Zivilgesellschaft:
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Mirjana Diminic, Vorsitzende der Deutsch-Kroatischen Gemeinschaft Karlsruhe e.V.
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Maryna Pedchenko, Ukrainer in Karlsruhe. Deutsch-Ukrainischer Verein e.V.
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Sara Manzari, Freie Journalistin, Kunstpädagogin
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Flavio Venturelli, Kind des Erasmusprogramms
beleuchtet die Veranstaltung zentrale Themen: die Idee Europas und ihre Entwicklung, persönliche Perspektiven auf Demokratie und Freiheit sowie die Zukunft der EU im Spannungsfeld politischer Umbrüche. Moderiert wird der Abend von Michael Kromer (Vorsitzender der Europaunion Kreisverband Karlsruhe-Stadt und Land e.V.)
Sprachcafé & Spielnachmittag
Beim Sprachcafé & Spielenachmittag treffen wir uns, um miteinander zu reden, zu lachen und zu spielen. Wir haben unterschiedliche Brettspiele und vieles andere. Wer möchte, kann auch eigene Spiele mitbringen.
weitere Termine folgen !
Kooperationsveranstaltung mit vhs Karlsruhe
Sonntagscafé: Gedanken zur japanischen Architektur
Über Japan sagt man, dass dort Tradition und zeitgenössische Kultur nicht als Gegensatz gedacht sind. Von außen betrachtet entsteht zunächst ein ganz anderer Eindruck. Für europäische Augen scheint es, als seien die Städte Japans ohne erkennbare Regel oder Planung entstanden. Sie wirken zunächst überwältigend und sind doch lebenswert. Wie lässt sich das Gesamtkunstwerk Stadt als Abbild der japanischen Gesellschaft ergründen und was können wir für unsere Zukunft daraus lernen? Das Thema der städtebaulichen Dichte scheint in Japan mit größerer Gelassenheit gesehen zu werden. Uns störende Gegensätze im Stadtbild werden anscheinend kaum als solche wahrgenommen. Und Dinge, welche einen Makel aufweisen, scheinen dadurch erst einen Wert zu bekommen. Bei genauerem Hinsehen lassen sich über alle Epochen Gemeinsamkeiten im Raumverständnis, im Verhältnis zu den Dingen und der daraus entwickelten Architektur entdecken. Die traditionelle Architektur Japans beeinflusste bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die europäische Entwicklung der Moderne in der Architektur. Lohnt sich der erneute Blick in die japanische Architekturszene? Wie werden dort die Herausforderungen des Bauens in der Zukunft gesehen?
Referent: Prof. Boris Milla ist Architekt aus Karlsruhe und Professor für Baukonstruktion an der RPTU in Kaiserslautern. An seinem Lehrstuhl wird vor allem an Lösungen für das nachhaltige Bauen der Zukunft geforscht.
Einlass 10:30 Uhr
